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Über

Ich bin wie ich bin. Ich bin die, zu der ich durch mein Leben gemacht wurde.

Die drei Wörter wie ich mich beschreibe?

- Authentisch

- Direkt 

- Ehrlich

Mit Sicherheit bin ich kein einfacher Mensch.
Menschen die mich kennen beschreiben mich als sehr facettenreich, manchmal auch als Dr. Jeckel and Mr. Hyde. Beängstigend für dich? Hey, wer will schon Langeweile?

Ich mag es bei Menschen hinter die Fassade schauen zu können. Was bewegt sie, was treibt sie an, wo stehen sie und wo wollen sie hin.

Jedoch meißt freundlich und offen gegenüber neuen Menschen. Wie es in den Wald reinruft... 

Mal tiefsinnig, mal albern. Mal lachen, mal weinen. Mal herzlich, mal wütend.

Manchmal besteht meine Welt nur aus Schwarz und Weiß. Ein anderes mal ist sie voller Farben. Beständigkeit hat nur selten Verweildauer in meinem Leben. 


Alter: 35
 

Ich mag diese...
Musik: Nie ohne meinen iPod unterwegs... Playliste ist sehr ausgefallen, AHA, Covenant, Die Aerzte, Rammstein, Schiller, Paul Kalkbrenner, Gardenier, Metallica und viele mehr...
Liebslingsfilme: Das letzte Einhorn, Club der toten Dichter, Die fabelhafte Welt der Amelie

Mehr über mich...

Ich wünsche mir...:
mit dem was ich habe zufrieden zu sein und nicht immer nach dem zu streben was ich nicht habe

Ich glaube...:
nicht an Zufaelle. Alles kommt wie es kommen soll

Ich liebe...:
Musik, gutes Essen, gute Buecher, Lachen, Lilien

Man erkennt mich an...:
meist leuchtenden lachenden gruenen-braunen Augen

Ich denke...::
zuviel, zuoft, zu kompliziert

Ich mag gar nicht...::
oftmals mich, aber ich arbeite daran



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Blog

Dunkle Höhle

Ja es gab durchaus Zeiten in denen mir mein Leben wie eine dunkle Höhle vorkam. Dunkel, kalt, einsam und vor allem Leer.

Die Leere ist etwas was mich mein Leben lang begleitet hat. Ich war ein stilles Kind. Nicht ausgelassen oder verspielt und verträumt. Nein ich war einsam. Auch wenn sich das jetzt liest wie in einem schlechten Roman, so hatte, als ich Kind war, niemand richtig Zeit für mich.

Mein Vater war krank und mich sich beschäftigt. Meine Mutter arbeitet bis sie fast umfiel. Meine Großeltern die neben uns wohnten waren ebenfalls mit sich beschäftig. Geschwister waren keine vorhanden. Früher dachte ich immer es läge an mir, dass meine Eltern keine anderen Kinder mehr wollten, dass ich zu schlimm oder zu anstrengend war. Das meine Mutter nur bei meinem Vater blieb weil ihr selbst die Kraft fehlte verstand ich erst vor ein paar Jahren.

Groß gezogen wurde ich die ersten Jahre von meinen Großeltern die wie erwähnt neben uns wohnten. Mein Opa arbeitete und meine Oma war Hausfrau. Ich lief so nebenbei mit. Wurde zwar versorgt und gefüttert (was später mein Verhängniss wurde) aber emotional konnte mir meine Familie nichts geben. Sie hatten für sich schon zuwenig, wie sollten sie es da noch teilen?

So wuchs ich auf als Kind der Stille. Auch später als Teenie war ich immer die Stille. Die, die immer dabei war. Die, die immer dabei sein wollte sich aber nirgends und bei keinem richtig wohl fühlte. Aus dem simplen Grund weil sie sich selbst nicht mochte. Oder um in der Ich Form zu schreiben, ich mochte mich selbst nicht. Wie auch, ich wußte ja nicht wer ich war.

Niemand hatte mir je gezeigt wer ich war, was ich konnte und welche Fähigkeiten doch in mir steckten. Und niemand ermutigte mich dies heraus zu finden. Das alles lernte ich in den letzten zwei Jahren. Heute mit fast 32 weiß ich immer noch nicht genau wer ich bin. Aber ich bin auf einem guten Weg.

Menschen die mich auf den letzten 1,5 Jahren begleitet haben, können sich nicht vorstellen wie ich war wenn ich davon erzähle. Können sich nicht vorstellen, das die junge Frau die heute so scheinbar selbstbewußt durchs Leben geht, so still und voller Angst war. Manchmal scheint das selbst für mich sehr weit weg zu sein.

Doch auch heute gibt es noch schlimme Tag wo mich die Dunkelheit einholt. Da spüre ich wie sich die kalten Arme nach mir ausstrecken und mich greifen wollen. Sie wollen mich festhalten und mich wegziehen. Tage an denen ich mich klein und mies fühle. Wie ein kleines widerliches Insekt das von jedem verachtet und weggestoßen wird.

Gott sei Dank halten diese Phasen nicht mehr solange an. Ich finde schneller den Weg ins Licht zurück. Verliere es nie ganz aus den Augen, und sei der Punkt auch nur Stecknadelkopf groß in einer rießigen dunklen Höhle.

Manchmal gibt es ersichtliche Gründe warum es mich von einer Sekunde auf die andere umhaut. Auch wenn die Gründe nur für mich ersichtlich sind und oftmal sehr irrational. Ein anderes Mal scheint es keine Gründe zu geben. Und nur wenn ich dann einmal ganz tief in mich hineinhorche finde ich winzige Dinge die mich wie eine Welle überrollen. 

Dinge die für normale Menschen nicht schlimm sind oder gar schlimm empfunden werden. Mir sagte mal jemand ich sei zu empathisch, zu sensibel für diese Welt. Ich würde auch die allerkleinsten Schwingungen in einem Raum oder einer Gruppe wahrnehmen. Hypernsensibel sagte eine Ärztin zu mir. 

Trotzdem bin ich dankbar für alle Erfahrungen die ich gemacht habe. Denn sie haben mich zu dem gemacht was ich heute bin. Es gefällt mir nicht immer was ich bin, aber es ist nun mal so. An manchen Dingen kann ich arbeiten, andere werden sich glaub ich nie ändern. 

18.4.13 14:27


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Veritas

Veritas steht für Wahrheit. Und die Wahrheit ist, dass dieser Mensch der ausschlag gebenden Punkt war wieder mit dem Schreiben anzufangen.
Ich möchte ein wenig von ihm erzählen. Denn er ist ein Mensch der mich in meinem letzten Jahr, in dem ich mich sehr verändert habe begleitet hat. Auch wenn er real nie da war, so waren mir die Gespräche mit ihm immer sehr wichtig. Er ist ein Mensch, wie ich Menschen mag. Nicht nur an der Oberfläche kratzend, sondern jemand mit dem man schön in die Tiefe gehen kann. Ein Mann dem ich mich gerne öffne und dem ich gerne mein Innerstes preisgebe. Denn ich weiß es ist gut aufgehoben und wird geachtet. Ein Mann dem ich wichtig bin oder wie er es sagt, ich ihn innerlich berührt habe. Für mich ein sehr schönes Kompliment.

 

Wir liefen uns April oder Mai 2012 in einer Community zufällig über den Weg. Zugegeben es war eine Community der sexuellen Art. Ich brauche damals ein bisschen Kopfkino für mich. In der Beziehung mit meinem Freund lief es nicht gut also meldet ich mich dort an. Doch oh weh oh weh, soviele Vollpfosten. Ich merkte schnell dass das was ich eigentlich suchte dort nicht zu finden war.
Denn ich suchte keine Begegnungen der schnellen Art. Ich wollte einen der nicht nur meine sexuellen Interessen und Begierden stillte, sondern auch die meiner Seele. Verrückt ich weiß. Denn gerade in dieser Art von Community ist das die Ausnahme. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt und suche ja immer die Herausforderung. Egal wo ich stehe und gehe. Ich suche immer die Grenze und gehe bis an diese. Wenn ich nicht aufpasse auch darüber. 
Ich weiß nicht mehr wie es anfing, wer wen zuerst anschrieb aber ich merkte schnell, oder bildete mir ein, dass wir auf einer Linie lagen.

 

Ausgenommen der sexuellen Anziehung die ich spürte, war und ist dort eine Menge Sympathie die ich für ihn empfinde. Schon nach den ersten Mails war ich gefangen von seiner Art zu schreiben und sich auszudrücken. Er war direkt und doch einfühlsam, einfach anders als die Männer die dort rumliefen. Aber ich wollte mir nicht zuviele Hoffnungen machen, dass daraus eine längere Schreiberei werden konnte. Zu oft habe ich mir Bekanntschaften schön geredet und mehr sehen wollen als wirklich da war.
Wir ferkelten rum, aber unterhielten uns auch über Probleme. Warum wir in dieser Community gelandet waren. Was uns in unserer Beziehung fehlte oder welche Ängste da waren. Ich freute mich immer über Mails von ihm und schrieb ihm sehr gerne zurück. 

 

Irgendwann tauschten wir Handynummern aus. Erst war ich skeptisch. Einem fremden Menschen meine Nummer geben? Was wenn ich einen Psycho erwischte? Was wenn mein Freund dies mitbekäme. Aber ich redete mir ein, dass es noch gute Menschen gäbe und er so einer sei. Auch hier schrieben wir fleißig SMS oder später über Whatsapp. 
Wir philosophierten darüber wie ein Treffen wohl ablaufen würde. Was passieren könnte. Ob wir uns real genauso gut verstehen würden wie in unseren Mail oder ob wir uns eher anschweigen würden.
Irgendwann fragte er mich, ob ich bereit sei mal mit ihm zu telefonieren. Ich freute mich sehr dass er das fragte, auch wenn mein Kopf Panik verbreitete. Was wenn wir uns doch nur anschweigen würden? Was wenn mir seine Stimme nicht gefällt und alles schief läuft? Würde dann die Magie unseres Schreibens verschwinden? Oder würde es "uns" eher ein Stück näher bringen?

 

Wir telefonierten. Ich war tierisch nervös und ich denke er auch. Wieder erwarten verlief das Gespräch gut. Wir quatschten und nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl ihn schon lange zu kennen. Die Anspannung verflog und wir lachten. Auch er erzählte mir von seinen Ängsten von dem Telefonat und dass er schon schlechte Erfahrungen gemacht habe. Dass er auf Grund seiner Stimme zurückgewiesen wurde. Was ich überhaupt nicht verstehen konnte. Seine Stimme klingt schön in meinen Ohren und den Dialekt (leicht schwäbisch angehaucht) liebe ich ohnehin.

 

Dann kam für mich eine Zeit in der es mir nicht gut ging. In meiner Beziehung kriselte es stark und ich erwog den Gedanken für ein paar Tage ins Kloster zu gehen. Ich recherchierte und fand ein Kloster in Süddeutschland. Etwa eine Stunde von seinem Wohnort entfernt. Ich erzählte ihm von dem Gedanken und dass wenn es wirklich klappen sollte, wir uns ja mal auf einen Kaffee treffen könnten. Auf dem Rückweg könnte ich ja einen Zwischenstop machen. Er sagte ich solle ihm auf jeden Fall Bescheid sagen wenn es wirklich klappen sollte. Leider wurde aus dem Besuch nichts. Was aber nichts mit ihm zu tun hatte, sondern einfach andere Umstände. Was ich bis heute noch sehr schade finde.

 

Sehr gerne würde ich ihn einfach mal erleben. Mit seiner realen Gestik und Mimik. Mit Ton und lachenden Augen. Ihm einmal in die Augen zu sehen und zu schauen ob auch Real dieses schöne Gefühl da ist, das ich habe wenn wir schreiben. Oder ob die Realität alles verpuffen läßt wie eine Seifenblase in der Sonne. Vielleicht finde ich es eines Tages heraus. Gestern hat er mir in diesem Zusammenhang geschrieben, dass ich sein und er mein Leben gestreift habe. Und auch wenn wir momentan keinen Kontakt haben, er oft an mich denke.
 
 
Natürlich gab es auch Zeiten in denen Funkstille herschte. So wie momentan. Für mich immer schwer zu ertragen, da ich mit Menschen die ich mag gerne in Kontakt bin. Solche Kontaktabbrüche sind für mich oftmals die reinste Folter. Da ich die Ursachen immer bei mir suche. Obwohl ich gelernt habe dass das  nicht wahr ist. Das reale Leben geht vor und wie Veritas immer sagt, und da gebe ich ihm Recht, "Zeit ist das kostbarste Gut"
Oder wie in seinem Fall ein persönlicher Schicksalsschlag. Aber aus meinen Gedanken ist er nie. Ich frage mich oft was er gerade tut in genau diesem Moment. Ob es ihm gut geht.
Trotzdem empfinde ich es immer als schlimme Zurückweisung und kann dann oftmals nur weiß oder schwarz sehen. Entweder ist alles toll oder alle scheiße. Grautöne existieren dabei oft nicht, geschweige denn Farben.

 

Ich kann es auch nicht lassen ihm hin und wieder einen Gruß über Whatsapp zu schicken. Und gestern kam eine Antwort die das Ganze hier auslöste. Zu lesen auch unter Neuanfang.

 

Lieber Veritas, ich weiß du wirst das irgendwann lesen. Vielleicht freust du dich über deine Geschichte, deine Spuren, vielleicht bist du auch entsetzt oder verärgert. Aber du hast eben Spuren in meinem Leben hinterlassen.
Immer wenn ich Covenant höre bist du präsent und dann wünsche ich mir, mit dir in einen EBM Schuppen zu gehen und mit dir zu tanzen. Oder andere beim Tanzen zu beobachten.

 

  Nur die allerliebsten Gedanken, deine Noé
18.4.13 19:22


Neustart

Vor ein paar Jahren hatte ich schon mal einen Blog hier. Damals um meinem Gedanken zu ordnen und über das ein oder andere hinweg zu kommen.

Heute sind seitdem etwa 8 oder 9 Jahre vergangen. Seither ist natürlich sehr viel passiert in meinem Leben. Höhen und Tiefen. Von Stabilität weiterhin keine Sicht. Stabilität war nie präsent in meinem Leben.

Seit einiger Zeit denke ich wieder daran mehr zu schreiben, weil schreiben mir immer gut tat. Schreiben meinen Geist befreit und mich ein paar Stunden oder Tage später klarer sehen läßt. Manchmal brauche ich einfach Abstand um Dinge und Situationen klarer sehen zu können. Und naja, wie der Zufall es will, oder wie ich mir immer denke, es kommt wie es kommen soll, hat mir ein Bekannter seinen Blog geschickt.

Ich habe ihn gelesen und saß Rotz und Wasser heulend vor meinem PC weil mich seine Worte so angesprochen haben. Sie haben mich tief berührt. Oder wie ich ihm geschrieben habe, sie sind durch meine Augen ohne Umwege direkt in mein Herz.

Somit bin ich wieder hier. Fange wieder von vorne an. Nehme mir vor Dinge aufzuschreiben die mich beschäftigen und berühren. Vielleicht um auch hier wieder klarer sehen zu können. Nach ein wenig vergangener Zeit...

17.4.13 19:22





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